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Peterstaler Schulprojekts in Offenburg

Kultusminister Helmut Rau ehrt die Preisträgerinnen und Preisträger des Peterstaler Schulprojekts in Offenburg.
Rund 600 Kinder und Jugendliche nahmen teil / Rau: "Projekt-unterricht und offene Unterrichtsformen sind zu einer Selbstverständlichkeit geworden"


Kultusminister Helmut Rau MdL ehrte am Freitag (19. Mai) in Offenburg die baden-württembergischen Schülerinnen und Schüler, deren Arbeiten beim fünften Peterstaler Schulprojekt "Wasser ist Leben" mit einer Urkunde und einem Preisgeld ausgezeichnet wurden. In wechselnden Jahresthemen setzen sich die Kinder und Jugendlichen mit unterschiedlichen Aspekten des Wassers und seiner Bedeutung auseinander. Unter dem diesjährigen Motto "Wasser ist cool" reichten rund 600 Schüler 30 Projekte ein. Rau lobte die Kreativität und den Ehrgeiz der Nachwuchsforscher: "Die Vielfalt und das Niveau der eingereichten Arbeiten zum Thema Wasser sind erstaunlich. Die rege Teilnahme an dem Wettbewerb sowie die Qualität der Projekte sind ein Beleg dafür, dass Projektunterricht und offene Unterrichtsformen in allen allgemein bildenden Schulen zu einer Selbstverständlichkeit geworden sind."

Gefragt waren neben den originellen Ideen, fächerübergreifendes Arbeiten in Teams, geeignete Formen der Gestaltung und die Reflexion nach Abschluss der Projektarbeit. Besonderes Augenmerk wurde auf die schriftliche Ausarbeitung des Projektverlaufs gelegt. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler stammen aus allen Schularten – von der Grundschule über die Förderschule bis hin zu Hauptschule, Realschule und Gymnasium. Die Fachjury bewertete die Arbeiten nach zwei Altersgruppen. Die Projekte der Kinder aus den dritten bis sechsten Klassen wurden separat von den Einreichungen der Siebt- bis Zehntklässler begutachtet. Staatliche Schulen waren bei dem Wettbewerb ebenso aktiv wie Schulen in freier Trägerschaft.

Die Wettbewerbsbeiträge der Klassen 3 bis 6 reichten von der Darstellung der ver-schiedenen Aggregatzustände des Wassers in Form von Bade- und Erlebnislandschaf-ten über die Kreation von Eisdielen und Taucherbecken bis hin zur Gestaltung von Schriftrollen, die wichtige Sachinformationen zum Thema Wasser enthalten. Auch Eis-skulpturen, Eishäuser und Eismärchen, Eiscocktails und das Thema Eisschmelze wurden in den Projekten kreativ umgesetzt. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10 stellten die "Coolness" des Wassers in den Mittelpunkt. Dabei entstand beispielsweise ein interaktives Lernspiel rund um die Quellen und Flüsse im Ortenaukreis, eine Lernsoftware für Grundschulkinder oder ein Science-Fiction-Film mit Wasserexpe-rimenten. Bis zu 400 Stunden wurden seitens der Teilnehmer in die Projekte investiert.

Minister Rau beglückwünschte die Schülerinnen und Schüler zu ihren Leistungen, ihrem Durchhaltevermögen und den Erfolgen, die sie trotz der vielen Mitbewerber erzielen konnten. Zudem dankte Rau den betreuenden Lehrkräften sowie den Peterstaler Mineralquellen mit Geschäftsführer Günther Huber an der Spitze, die den Wettbewerb als Initiator mit einem Gesamtbetrag von 100.000 Euro unterstützen. Das Schulprojekt, das ursprünglich auf fünf Jahre angelegt war, wurde von den Peterstaler Mineralquel-len auf Grund des großen Interesses seitens der Schulen sowie der Schülerinnen und Schüler um weitere drei Jahre verlängert. Rau unterstrich in diesem Zusammenhang die „gut funktionierende, lebendige Partnerschaft von Schule und Wirtschaft“. Diese drücke sich ebenfalls in der effizienten Arbeit der hochrangig besetzten Jury aus. Da-bei seien Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Pädagogik zusammengekommen, um die Projektarbeiten unter verschiedenen Kriterien zu bewerten.

Die öffentliche Präsentation der preisgekrönten Projekte findet bei einer Abschlussveranstaltung am 6. Juli in der Friesenheimer Sternenberghalle statt.

Liste der Schulen, denen die Preisträgerinnen und Preisträger angehören

Siegerschulen beim Peterstaler Schulprojekt 2005/2006

Gruppe 1 (Klasse 3-6)
1. Preis: Grundschule Oberweier, Friesenheim
Preisgeld: 1.500 Euro

2. Preis: Grund- und Hauptschule Göhrwihl
Preisgeld: 1.000 Euro

3. Preis: Schutterlindenbergschule Lahr in Kooperation mit der Georg-Wimmer-Schule Lahr
Preisgeld: 500 Euro


Gruppe 2 (Klasse 7-10)
1. Preis: Schlossbergschule Kappelrodeck
Preisgeld: 1.500 Euro

2. Preis: Landesgymnasium für Hochbegabte Schwäbisch Gmünd
Preisgeld: 1.000 Euro

3. Preis: Johann-Sebastian-Bach Gymnasium Mannheim
Preisgeld: 500 Euro

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