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Vereinbarkeit von Pflege und Beruf gehört zu den zentralen Zukunftsthemen

Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes startet das Projekt "Vereinbarkeit von Beruf und Familie"

Stuttgart. "Die Pflege von Angehörigen und den Beruf unter einen Hut zu bekommen, ist für Berufstätige eine echte Herausforderung", stellte Sozialministerin Dr. Monika Stolz zum Start (27.3.) des Projektes "Vereinbarkeit von Beruf und Familie" im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes in Stuttgart fest. "Das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie diskutieren wir bisher immer unter dem Blickwinkel ‚Betreuung der Kinder’. Der demografische Wandel zwingt uns aber auch zu einer anderen Sichtweise. Die Vereinbarkeit von Pflege und Berufstätigkeit sollte nicht länger als Randthema, sondern als zentrale gesellschaftliche Herausforderung thematisiert werden" so Stolz gestern (28.3).

Die Landesregierung hat unter dem Motto "„Jetzt das Morgen gestalten" für Baden-Württemberg eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie beschlossen. Das Motto zeige, dass für ein wirtschaftlich attraktives und lebenswertes Land die Weichen jetzt gestellt werden müssen. "Nachhaltigkeit heißt: mit Initiativen dauerhafte Fortschritte zu erzielen." Genau darum gehe es bei der Frage, wie Lebens- und Arbeitswelt so aufeinander abgestimmt werden können, dass die Beschäftigten mit familiären Verpflichtungen – sei es die Betreuung von Kindern oder von Pflegebedürftigen – beiden Lebensbereichen gerecht werden können.

"Wir brauchen neue Ideen. Dies ist für die Arbeitgeber in den Betrieben, aber auch dem Land oder den Non-Profit-Unternehmen wichtig. Schließlich handelt es sich um eine große Herausforderung", so Stolz.

Als eines der Startprojekte im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie greift das Ministerium für Arbeit und Soziales das Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ auf. Erfreulicherweise sei es gelungen, zahlreiche Akteure aus allen gesellschaftlichen Gruppierungen für die Zusammenarbeit zu gewinnen. In Arbeitsgruppen sollen zukunftsorientierte Ideen und Vorschläge entwickelt werden. Diese sollen in Handlungsempfehlungen beziehungsweise Selbstverpflichtungen münden. Stolz: "Es ist höchste Zeit, die Lebenssituation von pflegenden Berufstätigen stärker in den Blick zu nehmen."

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