Partner gesucht – Betrüger gefunden
Mittwoch, 19 Mai 2010
Polizei informiert über eine neue Betrugsform des „Scamming“
Stuttgart. Es beginnt mit einem Flirt im Internet. Der oder die Unbekannte ist aufmerksam, hat eine interessante Lebensge-schichte und scheinbar nur einen Wunsch: Das Finden der wahren großen Liebe. Oft vergehen Monate bis sie dann ihr wahres Gesicht zeigen: Ein persönliches Treffen wird von einer Geldüberweisung für die Visumserteilung oder den Kauf eines Flugtickets abhängig gemacht. Und in vielen Fällen bekommen die Betrüger den geforderten Betrag, denn die verliebten Opfer machen alles für die vermeintlich große Liebe. Um über diese neue Betrugsform des „Scamming“ (scam, engl. Bezeichnung für Betrug) aufzuklären, hat die Polizei auf der Internetseite
www.polizei-beratung.de ein spezielles Informationsangebot bereitgestellt, das auch andere Formen des Vorauszahlungsbetruges (bspw. sog. „Nigeria-Briefe“) umfasst.
Verliebt in Rom - verheiratet in Europa
Mittwoch, 17 Mai 2006
Goll: "Wir brauchen europaweit einheitliche und praktikable Regelungen im Ehe- und Familienrecht"
"Im Familienrecht geht es für die betroffenen Personen um existentielle
persönliche Fragen: Wer bekommt im Falle einer Scheidung das Sorgerecht
für die Kinder, welche Unterhaltszahlungen müssen erbracht werden, sind
getroffene Vereinbarungen, z.B. Eheverträge, wirksam? Hierfür brauchen
wir einheitliche europäische Lösungen", betonte Justizminister Prof.
Dr. Ulrich Goll MdL (FDP) heute in Stuttgart. "Wichtig ist aber, dass
diese mit den nationalen Regelungen und mit bereits bestehenden oder
beabsichtigten internationalen Abkommen vereinbar sein müssen. Insoweit
halte ich noch viel Feinschliff für erforderlich", mahnte Goll.