Symposium an der Uni Stuttgart
Dienstag, 16 Juni 2009
NS-Architektur, Macht und Symbolpolitik
Stuttgart. Architektur und Städtebau spielten in der Selbstdarstellung des nationalsozialistischen Regimes eine Schlüsselrolle. Entsprechend war auch ihre macht- und symbolpolitische Bedeutung. Architektur galt als jenes "Wort aus Stein“, durch das der "Führer“ zu seinem Volk sprach. Doch das NS-Baugeschehen erschöpfte sich keineswegs in der anfänglich dominierenden Blut- und Boden-Architektur und neoklassizistischen Staats- und Repräsentationsbaut-en. Forschungsarbeiten haben bereits seit den 1980er Jahren die Aufmerksamkeit auf die große Bedeutung funktionalistischer, zum Teil „moderner“ Planungskonzepte und Zweckarchitekturen gelenkt.

Geschichte 


