Die Situation an den baden-württembergischen Universitätsklinika spitzt sich zu
Mittwoch, 17 Mai 2006
Presseerklärung der Vorstände der Universitätsklinika Baden-Württemberg
Freiburg – Heidelberg – Tübingen – Ulm
Die Situation an den baden-württembergischen
Universitätsklinika spitzt sich infolge der Ärztestreiks dramatisch zu.
Die Klinikumsvorstände sehen mit großer Sorge, dass die Landesregierung
die Fortdauer der Streikmaßnahmen auf dem Rücken der Patienten mit
einem kaum wieder reparablen Vertrauensverlust zulässt und die bislang
exzellente Position der baden-württembergischen Hochschulmedizin durch
die sich rasant ausbreitenden wirtschaftlichen Schäden gefährdet. Die
Klinikumsvorstände zeigen sich insbesondere aus folgenden Gründen über
die Haltung der Landesregierung enttäuscht:
Fachtag behandelt erstmals das Thema Ess-Störungen
Mittwoch, 17 Mai 2006
Offenburg. Das Thema Ess-Störungen bei Jugendlichen muss in der Gesundheitsförderung
im Ortenaukreis in den kommenden Jahren mehr Bedeutung erhalten. Dies ist
das Ergebnis eines Fachtages zum Thema Ess-Störungen, den das Landratsamt
Ortenaukreis kürzlich im Rahmen seines „Forums Gesundheitsförderung“ in
Offenburg veranstaltet hat. Rund 120 Lehrer, Fachkräfte von Jugend- und
Beratungseinrichtungen sowie Mediziner kamen erstmals zu einem größeren
Informationsaustausch zum Thema zusammen. Mit Vorträgen und in
verschiedenen Workshops vermittelten Fachleute Grundinformationen und
Methoden, wie gegenüber Betroffenen richtig reagiert werden kann und wie
auch im Schulablauf und Jugendalltag zur Vorbeugung von Ess-Störungen
beigetragen werden kann.
Ist Amalgam wirklich unschädlich?
Montag, 15 Mai 2006
Neue Forschungsergebnisse des Instituts für Umweltmedizin und
Krankenhaushygiene des Universitätsklinikums Freiburg
In einer aktuellen wissenschaftlichen Veröffentlichung kommen die
Mediziner aus dem Institut für Umweltmedizin und Krankenhaus-hygiene
des Universitätsklinikums Freiburg unter der Leitung von Prof. Dr. med.
Franz Daschner zu dem Ergebnis, dass Quecksilber als Ursache bei
kindlichen Entwicklungsstörungen und Autismus in Frage kommen kann. Die
Forscher fanden heraus, dass vor allem die Quecksilberbelastung der
Mütter während der Schwangerschaft, ein Risikofaktor ist.
Lebensrettend oder überflüssig? Neue Studien wecken Zweifel am PSA-Test
Sonntag, 14 Mai 2006
Männer, die vor der Krebsdiagnose einen PSA-Test gemacht hatten, lebten
nicht länger als Patienten, die auf Früherkennungsuntersuchungen
verzichteten. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt eine Studie der
Universität Yale, in der Mediziner die Krankenakten von 1000
Prostatakrebspatienten analysierten. Die Zeitschrift test informiert in
der Mai-Ausgabe über die Ergebnisse, erläutert Nutzen und Risiken des
PSA-Tests, sowie verfeinerte Diagnosemöglichkeiten, um Prostatakrebs zu
entdecken.