Renitente Personen - 40 Jahre alte Frau randaliert und schlägt Scheibe ein
Mittwoch, 06 Juni 2007 | Autor: pdlo
Das hochsommerliche, schwülwarme Wetter am gestrigen Dienstag war möglicherweise die Ursache für das auffällige Verhalten von mehreren Personen.
Lörrach. Gegen 14.30 Uhr musste die Polizei in ein Anwesen „Am Bahndamm“ ausrücken. Eine 40 Jahre alte Frau randalierte und hatte bereits eine Scheibe eingeschlagen. Die Frau machte einen äußerst verwirrten Eindruck und musste schließlich ärztlicher Behandlung zugeführt werden. Sie wurde durch die behandelnde Ärztin ein eine Fachklinik eingewiesen.
Das gleiche Schicksal ereilte einen 74 Jahre alten Mann aus Haagen. Auch er hatte randaliert und sich schließlich in einem Zimmer eingeschlossen. Die alarmierte Streife musste die Türe gewaltsam öffnen und konnte anschließend den Mann in ärztliche Obhut geben. Auch er wurde nach der Untersuchung durch den Arzt in eine Fachklinik eingewiesen.
Zwei Männer und eine Frau beschäftigten die Polizei ebenfalls
Alle drei hatten gehörig Alkohol getrunken und hatten sich anschließend nicht mehr unter Kontrolle. Im Hebelpark war ein 44 Jahre alter Mann aufgefallen, weil er Passanten anpöbelte und sich nicht mehr auf den Beinen halten konnte. Die Polizei stellte fest, dass der Mann am Dienstag aus dem Gefängnis entlassen worden war. Offensichtlich aus Freude über die neu gewonnene Freiheit hatte der Mann ordentlich getankt und war schließlich nicht mehr in der Lage, alleine auf den Beinen zu stehen. Die Polizei nahm ihn mit und verfrachtete ihn in die Ausnüchterungszelle, wo er seinen Rausch ausschlafen konnte. Über 3,5 Promille hatte eine 42 Jahre alte Frau, als sie am frühen Mittwochmorgen nach 1 Uhr in der Schulze-Delitzsch-Straße aufgegriffen wurde. Sie hatte an verschiedenen Gebäuden geklingelt und schrie lautstark herum. Die Polizei beendete das Szenario, führte die Frau der ärztlichen Untersuchung zu und nahm sie schließlich mit in die Ausnüchterungszelle.
Ein den Polizeibeamten bestens bekannter 42-Jähriger war ebenfalls so stark betrunken, dass er am Dienstagabend gegen 21 Uhr auch den Gang in die Ausnüchterungszelle antreten musste. Er war in den letzten Tagen mehrfach volltrunken aufgegriffen worden und nach der jeweiligen Ausnüchterung wieder entlassen worden. Nachdem er mit einem „Zechkumpanen“ gefestet hatte und diesen schließlich beleidigte, hatte ihn der Gedemütigte kurzerhand auf die Straße gesetzt. Jetzt wollte sich der Betrunkene wohl revanchieren und erschien bei der Polizei, um Anzeige wegen Körperverletzung zu erstatten. Die vorgewiesenen Verletzungen hatte er jedoch bereits am Vortage, wo er ebenfalls volltrunken aufgegriffen wurde. Die Beamten blieb nichts weiter übrig, als den Mann zur Ausnüchterung in die Zelle zu sperren.
Betrunkener Autofahrer leistet erheblichen Widerstand
Am Mittwochmorgen gegen 3 Uhr erschien am Grenzübergang Lörrach-Stetten der Fahrer eines Renault und wollte in die Schweiz ausreisen. Beamte der Bundespolizei führten eine Kontrolle durch und stellten dabei fest, dass der Mann eine starke „Alkoholfahne“ hatte. Die Beamten des Lörracher Polizeireviers wurden verständigt und fuhren zum Grenzübergang nach Stetten. Ein dort durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von über 1,1 Promille. Logische Konsequenz ist die Blutprobe und die Beschlagnahme des Führerscheins. Dies wurde dem Mann erklärt und er kündigte sofort Widerstand gegen die durchzuführende Maßnahme an. Tatsächlich versuchte er sich mit aller Gewalt aus den Griffen der Polizeibeamten zu winden und widersetzte sich massiv der beabsichtigten Blutprobe. Aller Widerstand blieb jedoch erfolglos, denn der Mann musste sich schließlich der Übermacht in Form der Landes- und Bundespolizei beugen. Gemeinsam konnte man den Mann festhalten und der verständigte Arzt führte nun die Blutprobe durch. Außer einer Anzeige wegen Trunkenheitsfahrt wird sich der Mann jetzt natürlich wegen Widerstands verantworten müssen. Weiterfahren durfte er selbstverständlich nicht, denn er hatte auch den Führerschein abgeben müssen.






