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Modellprojekt "Bürgerarbeit" kommt in die Ortenau

Offenburg.  Die Kommunale Arbeitsförderung Ortenaukreis (KOA) hat den Zuschlag für das Modellprojekt „Bürgerarbeit“ erhalten. Diese Nachricht erreichte das Landratsamt heute Morgen in einem Scheiben der Bundesministerin für Arbeit und Soziales Ursula von der Leyen. Die KOA hatte ihr Konzept im Mai eingereicht. Insgesamt sollen 700 Arbeitslose aktiviert und 250 Bürgerarbeitsplätze geschaffen werden. Im Rahmen des Projekts soll Langzeitarbeitslosen eine gemeinnützige, sozialversicherungspflichtige Tätigkeit im sozialen und kommunalen Bereich angeboten werden. Schwerpunkt der „Bürgerarbeit“ ist die Stadt Lahr, da diese einen überdurchschnittlichen Anteil an Arbeitslosen aufweist, und Offenburg.

Der Landrat des Ortenaukreises Frank Scherer sieht in der Zusage aus Berlin ein ermutigendes Signal für die Zukunft des Arbeitsmarktes im Ortenaukreis aber auch für die bisherige, erfolgreiche Arbeit der KOA: „Wir haben ein solides und an die regionalen Gegebenheiten angepasstes Konzept eingereicht. Die Bürgerarbeit eröffnet dem Ortenaukreis neue Chancen bei der nachhaltigen Integration von Langzeitarbeitslosen.“

Bei der „Bürgerarbeit“ muss es sich um gemeinnützige und zusätzliche Arbeiten handeln, wie etwa die Pflege öffentlicher Einrichtungen, die Unterstützung bei der Seniorenbetreuung oder die Mithilfe in Vereinen. Ziel ist es, Arbeitsuchenden, bei denen der Einstieg in den Arbeitsmarkt vorerst nicht gelingt, so eine Brücke zum ersten Arbeitsmarkt zu bauen.

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