Landesregierung und Bundesagentur ziehen an einem Strang
Politik & Gesellschaft
| Mittwoch, 28 März 2007
Schwerpunkt bei Integration bestimmter Personengruppen
/ Rahmenvereinbarung zwischen Regionaldirektion Baden-Württemberg und
Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg
Stuttgart.Für ihre arbeitsmarktpolitischen Aktivitäten, Programme
und Maßnahmen haben das Ministerium für Arbeit und Soziales und die
Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit eine
enge Zusammenarbeit vereinbart. Damit sollen insbesondere für
Jugendliche vor allem auch mit Migrationshintergrund, für
Langzeitarbeitslose, Alleinerziehende, Berufsrückkehrerinnen,
schwerbehinderte Menschen und Ältere die Integrationschancen auf dem
Arbeitsmarkt verbessert werden. "Mit unserem gemeinsamen Vorgehen
wollen wir mehr Effizienz beim Abbau oder der Vermeidung von
Arbeitslosigkeit erreichen. Wenn Regionaldirektion und Ministerium für
Arbeit und Soziales gemeinsam vorgehen, erreichen beide Partner mehr
als wenn wir unabhängig voneinander die gleichen Ziele verfolgen",
sagten Arbeitsministerin Dr. Monika Stolz und die Leiterin der
Regionaldirektion Eva Strobel nach der Unterzeichnung der
Rahmenvereinbarung am 28. März 2007 in Stuttgart.
Vorerst keine Haftlockerungen für Christian Klar
Politik & Gesellschaft
| Mittwoch, 28 Februar 2007
Justizministerium wird zweites Gutachten über Gefährlichkeit Klars in Auftrag geben
Stuttgart. Der für die Entscheidung über Haftlockerungen des Strafgefangenen Christian Klar zuständige
baden-württembergische Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP) gab am Mittwoch
in Stuttgart bekannt, dass nach den jüngsten Vorgängen derzeit keine Haftlockerungen
für den Gefangenen Klar in Frage kommen.
Angesichts der Grußbotschaft des Strafgefangenen Klar vom 13. Januar 2007 an die
Rosa-Luxemburg-Konferenz habe sich eine neue Situation ergeben, so Goll. „Die irritierenden
Aussagen des Gefangenen stellen zum Teil das Ergebnis des bereits vorher
fertig gestellten Lockerungsgutachtens in Frage. Deshalb sehen wir derzeit keine ausreichende
Entscheidungsgrundlage für eine Zustimmung zu Vollzugslockerungen bei
dem Strafgefangenen Klar. Wir halten eine neue Begutachtung aus einer zweiten Perspektive
für erforderlich, um Klarheit über die Frage einer fortwährenden Gefährlichkeit
des Gefangenen Klar zu bekommen“, sagte der Minister.
Positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt setzt sich fort
Politik & Gesellschaft
| Mittwoch, 28 Februar 2007
Es gilt, den anhaltenden Aufschwung für Reformen auf dem Arbeitsmarkt zu nutzen
Berlin.
Zu den heute von der Bundesagentur für Arbeit für den Monat Februar
2007 bekannt gegebenen Arbeitsmarktdaten erklärt der arbeitsmarkt- und
sozialpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Deutschen
Bundestag, Dr. Ralf Brauksiepe MdB:
Die Zahl der Arbeitslosen ist im Februar 2007 gegenüber dem
Vorjahresmonat um 826.000 gesunken auf nun 4,22 Millionen. Die positive
Entwicklung der letzten Monate am Arbeitsmarkt setzt sich damit fort.
Eigentlich ist im Monat Februar eine Zunahme der Arbeitslosigkeit
üblich. Dagegen ist in diesem Februar die Arbeitslosigkeit
saisonbereinigt um 79.000 zurückgegangen.
Rund 130 600 Ausländer wurden seit dem Jahr 2000 eingebürgert
Politik & Gesellschaft
| Mittwoch, 28 Februar 2007
Einbürgerungen von Jahr zu Jahr jedoch rückläufig – Etwa 70 Prozent waren jünger als 35 Jahre
Stuttgart. Seit Inkrafttreten der neuen Regelungen
des Staatsangehörigkeitsrechts zum 1. Januar 2000 erhielten bis Ende
2005 rund 130 600 Ausländer in Baden-Württemberg die deutsche
Staatsbürgerschaft. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes haben
sich allerdings die jährlichen Einbürgerungszahlen seit dem Rekordstand
von etwa 29 000 im Jahre 2000 zwischenzeitlich nahezu halbiert. 2005
erwarben 15 024 Ausländer einen deutschen Pass, 2003 waren es fast noch
20 000.