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Milch oder Milchprodukte von regionalen Lieferanten

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL: „Unser EU-Schulprogramm ist mehr als das bloße Verteilen von Obst und Milch. Mehr als 340.000 Kinder lernen viel über die Herkunft und die Verwendung unserer Lebensmittel“

EU-Schulprogramm läuft ab Oktober / über 4.000 Grundschulen und Kitas machen mit


„Mehr als 340.000 Kinder an über 4.000 Grundschulen oder Kindertagesstätten nehmen ab dem neuen Schuljahr an unserem Schulprogramm teil. Ab Oktober erhalten sie regelmäßig Obst, Gemüse, Milch oder Milchprodukte von regionalen Lieferanten. Die Kinder erfahren so, wie sie sich ausgewogen ernähren können, woher unsere Lebensmittel kommen und wie sie sich zubereiten lassen. Unser Programm dient der Ernährungs- und Verbraucherbildung“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, am Dienstag (5. September) in Stuttgart. Rund 4.000 Einrichtungen hätten sich für Obst und Gemüse angemeldet, davon 1.120 zusätzlich für Schulmilch. Rund 30 Einrichtungen werden nur Schulmilch anbieten.

„Uns ist es gelungen, alle fristgerechten Bewerbungen von Grundschulen und Kitas zu berücksichtigen. Mit Blick auf die begrenzten Mittel aus Brüssel mussten wir allerdings einige kleinere Abstriche machen“, erklärte die Staatssekretärin. So starte das Programm nicht direkt mit dem ersten Schultag nach den Sommerferien, sondern erst im Oktober.

Verteilt werden könnten je nach Anmeldung bis zu zwei Portionen Obst und Gemüse und eine Portion Schulmilch pro Kind und Schulwoche. Förderfähig sei vorrangig frisches Obst, Gemüse und Trinkmilch, daneben auch Naturjoghurt, Quark und Käse. Zusätze wie Zucker, Süßstoffe oder Kakao dürften nicht enthalten sein.

Die Kinder selbst würden die Produkte kostenlos erhalten. Die EU finanziere den Hauptteil der Kosten. Für den Rest bräuchten die teilnehmenden Einrichtungen einen oder mehrere Sponsoren. Dies könnten beispielsweise Vereine, örtliche Unternehmen, der Lieferant, der Einrichtungsträger oder Eltern sein.

„Die teilnehmenden Schulen und Kitas sind verpflichtet, das Programm pädagogisch zu begleiten. Mit unserer Landesinitiative ‚Bewusste Kinderernährung‘ (BeKi) unterstützen wir Kitas und Schulen bei der praktischen Umsetzung des EU-Schulprogramms“, betonte Gurr-Hirsch. Der Besuch von Erzeugerbetrieben im Umfeld der Einrichtungen ergänze das Programm gut.

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