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Ministerpräsident Oettinger würdigt Reinhardt Schiller

Gewerkschafter mit christlichem Menschenbild
CGM-Bundesvorsitzender mit der Landesmedaille Baden-Württemberg ausgezeichnet
Ludwigsburg (26.04.2008) - Als einem der "herausragenden baden-württembergischen Gewerkschafter“ hat Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) am Samstag(26.4.2008) im Rahmen eines Festaktes im Ludwigsburger Schloß den Bundesvorsitzenden der Christlichen Gewerkschaft Metall (CGM) und stellvertretenden Bundesvorsitzenden des Christlichen Gewerkschaftsbundes Deutschlands (CGB) Reinhardt Schiller mit der Landesmedaille ausgezeichnet.

Diese Ehrung, deren ideeller Wert in Baden-Württemberg allgemein höher angesetzt wird, als der des Bundesverdienstkreuzes (das Schiller 2004 verliehen bekam) und die insgesamt nur an 1.000 lebende Personen vergeben werden kann, werde Schiller zuteil, „weil er sich in Beruf und Ehrenamt um die Belange der Arbeitnehmer insbesondere in der Metallbranche sowie in vielen anderen Bereichen unseres Gemeinwesens verdient gemacht hat,“ betonte Ministerpräsident Oettinger.

Seit 1974 ist Reinhardt Schiller beruflich bei der Christlichen Gewerkschaft Metall (CGM), vormals Christlicher Metallarbeiterverband (CMV), tätig und setzt sich dort in Führungsfunktionen für ein gewerkschaftliches Engagement auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes ein. So war er u.a. von 1987 bis 2003 CMV/CGM-Landesvorsitzender und auch Mitglied des CMV/CGM-Bundesvorstandes sowie jahrelang stellvertretender Bundesvorsitzender. Seit 1999 ist er Bundesvorsitzender der CGM. Bereits seit 1990 ist Herr Schiller außerdem ehrenamtlich stellvertretender Landesvorsitzender des Christlichen Gewerkschaftsbundes Baden-Württemberg und seit 2000 auch stellvertretender Bundesvorsitzender des CGB.
Darüber hinaus setzt er sich seit vielen Jahren in den Gremien der Sozialpartner der AOK Rems-Murr-Kreis und der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg ehrenamtlich für deren Versicherte ein. Sein Sachverstand ist auch als ehrenamtlicher Richter, zunächst am Arbeitsgericht Stuttgart, danach am Landesarbeitsgericht und seit 2005 auch am Bundesarbeitsgericht, ferner seit 1996 am Verwaltungsgericht Stuttgart gefragt. In seiner Heimatgemeinde ist er seit 1968 aktives Mitglied und Vorsitzender bzw. stellvertretender Vorsitzender der DLRG Ortsgruppe.

Im kommunalpolitischen Ehrenamt setzt er sich außerdem als Mitglied des Gemeinderats seit 1994 für die Interessen seiner Mitbürgerinnen und Mitbürger ein. Weitere Elemente seiner politischen Arbeit sind sein Engagement im Vorstand des CDU-Gemeindeverbandes Sulzbach seit 1981 und seine Mitarbeit in der CDA, wo er über 15 Jahre lang im Kreisvorstand aktiv war.

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