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Wichtiger Entscheidung für KMU droht Verschleppung in nächste Legislatur

BWIHK Präsident Wolfgang Grenke: Vermisse steuerliche Absetzbarkeit von unternehmerischer Forschung und Entwicklung auf der TO des Bundestags

Stuttgart. Dass bei manchen Themen jetzt vor der Wahl im Bund besonders Gas gegeben wird, wichtigen wirtschaftspolitischen Entscheidungen aber eine Verschleppung in die nächste Legislaturperiode droht, stößt Wolfgang Grenke, als Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertages (BWIHK) Sprecher für 650.000 Unternehmen im Südwesten, durchaus sauer auf: „Es geht mir hier – mit Blick auf die digitale Disruption und die notwendigen Investitionen in Forschung und Entwicklung (FuE) im Zuge der Digitalisierung von Geschäfts- und Produktionsmodellen wie auch in unserer Mobilität – um die Verbesserung der Forschungsförderung für die Wirtschaft, welche im knallharten Wettbewerb mit Amerika und Asien steht. Wir müssen hier dringend weiter vorankommen. Der richtige Zeitpunkt für eine steuerliche Forschungsförderung für Unternehmen als Ergänzung zur bisher rein projektbezogenen Förderung ist doch gerade jetzt, wenn die Wirtschaft brummt und die Steuereinnahmen auf Rekordniveau sind.“
Erleben, wie der Wald tickt

Land setzt bei außerschulischer Bildung im Wald neue Standards

LK_Breisgau_HSW1.jpgForstminister Peter Hauk MdL: „Das Klassenzimmer im Wald – Kindern spielerisch die nachhaltige Nutzung unserer Wälder, Klimaschutz und Artenvielfalt erklären“


„Mit 1,4 Millionen Hektar ist der Wald in Baden-Württemberg nicht nur das größte, sondern auch das schönste Klassenzimmer im Land. Unser Ziel ist es, jungen Menschen den Wald in all seinen Facetten näherzubringen. Dabei geht es uns vor allem um das Verständnis für den Sinn eines guten Umgangs mit der Natur und den Wert einer nachhaltigen Nutzung der natürlichen Ressourcen. Jedes Kind soll im Rahmen der außerschulischen Bildung den Wald erleben und lernen, wie wichtig er für unser Klima, die Artenvielfalt und für die Wertschöpfung ist“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Dienstag (23. Mai) in Stuttgart anlässlich des Starts eines neuen Waldpädagogik-Projekts.

FOTO: Am Haus des Waldes überreicht Minister Peter Hauk, Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, an verschiedene Forstbehörden die Schlüssel der Waldbox - Anhänger. ©MLR BW / Jan Potente
Finanzministerin prägt erste 20-Euro-Sammlermünze

Laufmaschine von Karl Drais 1817

Finanzministerin Edith Sitzmann: „Das Fahrrad hat die individuelle Mobilität nachhaltig verändert. Der Erfinder Karl Drais legte dafür den Grundstein.“

Finanzministerin Edith Sitzmann hat am Mittwoch (26. April) in der Münzprägestätte Karlsruhe die erste 20-Euro Sammlermünze „Laufmaschine von Karl Drais 1817“ in Sterlingsilber geprägt.

In diesem Jahr feiert eine besondere Erfindung aus dem Land ihr 200-jähriges Jubiläum. Die Laufmaschine, die als Urform des heutigen Fahrrads gilt, wurde von dem in Karlsruhe geborenen Erfinder Karl Drais im Jahr 1817 entwickelt. Damit wurde zum ersten Mal das Zweiradprinzip, die Bewegung eines Fahrzeugs mit zwei Rädern auf einer Spur, verwirklicht. Heute spielt das Fahrrad weltweit als vielseitiges Fortbewegungsmittel eine wichtige Rolle, gerade auch für Klimaschutz und Luftreinhaltung.
BWIHK fordert Konzepte für den Wirtschaftsverkehr statt Fahrverbote

Maßnahmenmix reduziert verkehrsbedingte Emissionen

Stuttgart.
„Der Standort Innenstadt darf nicht durch Sperrungen und Fahrverbote für den Wirtschaftsverkehr beeinträchtigt werden“, erklärt Wolfgang Grenke, Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertages (BWIHK), anlässlich der Diskussion in Stuttgart und anderen Städten um die Senkung der Luftschadstoff- und Lärmbelastung. Erreichbarkeit und Belieferung der Städte müssten gesichert bleiben, damit es nicht zu weitreichenden Standort- und Wettbewerbsnachteilen für die ansässigen Unternehmen komme. Grenke fordert die Kommunen im Land auf, sich frühzeitig mit der Wirtschaft abzustimmen und gemeinsam mit ihr tragfähige Konzepte zu entwickeln, falls eine dauerhafte Überschreitung von Luftschadstoff- oder Lärmemissions-Grenzwerten drohe.
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Wirtschaftsministerium fördert Beratung innovativer kleiner und mittlerer Unternehmen

Wirtschaftsministerium fördert Beratung innovativer kleiner und mittlerer Unternehmen mit 333.000 Euro

Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Baden-Württembergs Spitzenplatz als innovationsstärkste Region Europas weiter ausbauen“


Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert die Beratung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) zur Antragstellung von EU-Fördermaßnahmen durch die Steinbeis 2i GmbH mit 333.000 Euro in den nächsten zwei Jahren. Die geförderten Beratungsangebote beziehen sich auf das EU-Forschungs- und Innovationsprogramm „Horizont 2020“.

„Baden-Württemberg ist die innovationsstärkste Region Europas und es ist erklärtes Ziel, diesen Spitzenplatz weiter auszubauen“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am Freitag (7. April) in Stuttgart. „Um diese Position auch im weltweiten Wettbewerb langfristig zu sichern, müssen wir unsere Innovationsfähigkeit weiter stärken. Die innovativen kleinen und mittleren Unternehmen in Baden-Württemberg spielen hierbei eine bedeutende Rolle“, so die Ministerin weiter.

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