Tödlicher Unfall in Deißlingen
Freitag, 30 April 2010
Deißlingen. Bei einem tragischen Verkehrsunfall in Deißlingen ist am Donnerstagvormittag eine 58-jährige Radfahrerin ums Leben gekommen.
Die Radfahrerin befuhr gegen 09.45 Uhr die abschüssige Schulstraße in Richtung Friedrichstraße. Zeitgleich fuhr ein 69 Jahre alter Mann mit seinem Traktor und einem angehängten zweiachsigen landwirtschaftlichen Anhänger (mit Split beladen) auf der Friedrichstraße aus Richtung Stauffenbergstraße kommend.
Nach dem bisherigen Ermittlungsstand wollte der Traktorfahrer dem Verlauf der Friedrichstraße folgen und übersah an der Einmündung zur Schulstraße die vorfahrtsberechtigte Radfahrerin. Die Frau bremste daraufhin voll ab und stürzte auf die Fahrbahn, wo sie zunächst gegen das Hinterrad des Traktors prallte und anschließend vom Anhänger überrollt und sofort getötet wurde.
Unbefugte Abbuchungen aus der Karibik
Mittwoch, 31 März 2010
Schramberg. Sogar aus der Karibik buchten Unbekannte vom Konto einer 38-Jährigen aus einer Kreisgemeinde unbefugt Geldbeträge ab. Nun erstattete die Frau Anzeige bei der Polizei. Die erste der drei Abbuchungen erfolgte Anfang September 2009. Ein Gewinnspielveranstalter aus den Niederlanden kassierte bei der Frau einen Monatsbeitrag in Höhe von 48 Euro, obwohl die Frau keinerlei Vertrag oder Vereinbarung mit dem Gewinnspielveranstalter abgeschlossen hatte.
Mittwoch, 31 März 2010
Schramberg/Schiltach. Drei Jeans ersteigerte ein 29-Jähriger vor rund zwei Monaten im Internet. Der Kaufpreis: 70 Euro plus acht Euro Versandkosten. Der in Schramberg wohnhafte Mann bezahlte und wartete. Da die Ware nicht geliefert wurde, fragte er beim Verkäufer per E-Mail an, wo seine Jeans bleiben. Doch auf die Anschreiben reagierte der Versteigerer nicht. Da auch das überwiesene Geld nicht zurückgesandt wurde, erstattete der 29-Jährige nun Anzeige wegen des Verdachts des Betrugs bei der Polizei.
Online Auktionen: Wer „Rausgeld“ verlangt, will betrügen!
Donnerstag, 11 März 2010
Schramberg. Mächtig Lehrgeld musste ein Jugendlicher aus einer Kreisgemeinde bei Schramberg bezahlen, der seinen Motorroller im Internet zum Verkauf anbot. Verhandlungsbasis waren 600 Euro und kaum war das Fahrzeug eingestellt, meldete sich auch schon ein Interessent. Er bot 650 Euro und erhielt den Zuschlag.
In einer Folge-Mail gab sich der Käufer zu erkennen. Er meldete sich aus England, teilte dem Jugendlichen mit, dass er ihm einen Scheck über 1.800 britische Pfund schicken werde und bat ihn, den überschüssigen Betrag an den beauftragten Spediteur zu schicken, mit dem er dann abrechnen werde. Der junge Mann legte den Scheck bei seiner Bank vor und ließ sich die 1.800 Pfund auf dem Konto gutschreiben. Doch dies erfolgte vorbehaltlich(!) und war vom tatsächlichen Geldeingang von England abhängig. Noch bevor die Bestätigung erfolgt war, überwies er knapp 1.400 Pfund auf das Konto des angeblichen Spediteurs.