Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung - Wer hilft mir, wenn…?
Donnerstag, 29 April 2010
Informationskampagne des Justizministeriums mit Veranstaltungsreihe und neu aufgelegten kostenlosen Broschüren
Goll: „Selbstbestimmung muss im Alter nicht enden!“
„Wer soll über mich bestimmen, wenn mein Gesundheitszustand eigene Entscheidungen nicht mehr zulässt? Am besten eine Person, der ich vertraue. Aber weiß das Gericht, wer das ist? Welchen Behandlungsmethoden möchte ich mich unterziehen, wenn mein Leben auf dem Spiel steht - und welchen auf gar keinen Fall? Wer soll sich um meine finanziellen Angelegenheiten kümmern?“ Mit diesen elementaren Fragen zur eigenen Zukunft sollte sich jeder rechtzeitig beschäftigen, sagte Baden-Württembergs Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP) am Donnerstag (29. April 2010) in Stuttgart. „Ich möchte jedem ans Herz legen, eine Vorsorgevollmacht, wenigstens aber eine Betreuungsverfügung zu erstellen. Denn dann endet auch im hohen Alter oder bei Krankheit die Selbstbestimmung nicht!“ Mit diesem Appell wies Goll auf die am 12. Mai 2010 in Stuttgart beginnende Informationskampagne seines Hauses mit dem Titel „Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung - Wer hilft mir, wenn… ?“ hin.

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