Arzneimittelreste gehören nicht in den Abfluss
Mittwoch, 17 Mai 2006
Landesweit erster Fachkongress zu Arzneimittel- und Hormon-rückständen in Gewässern und Böden
Umweltministerin Tanja Gönner: "Spurenschadstoffe in Gewäs-sern beeinflussen ökologisches Gleichgewicht."
Appell an Bürgerinnen und Bürger nicht gebrauchte Arzneimit-tel über Hausmüll zu entsorgen: "Arzneimittelreste gehören nicht in den Abfluss.
"Gönner: "Kläranlagen im Land bei anstehender Modernisierung mit Aktivkohlebehandlung nachrüsten: Investitionen rechnen sich durch sinkende Abwasserabgabe."
In Stuttgart findet heute (17. Mai 2006) ein landesweit erster Kongress zu Arz-neimittelrückständen und Spurenschadstoffen im Wasserkreislauf und Boden statt. Rund 150 Experten aus Wissenschaft, Praxis und Verwaltung diskutieren über die aktuelle Situation, mögliche Auswirkungen auf Ökologie und Mensch und notwendige Konsequenzen. "Die Situation ist nicht alarmierend. Sie gibt al-lerdings durchaus Anlass zu Sorge. Wir müssen deshalb konsequent Maßnah-men weiterentwickeln, um die festgestellten Konzentrationen von Arzneimittel-rückständen und anderen in Spuren vorkommenden Chemikalien in Gewässern und Böden zu verringern", erklärte Umweltministerin Tanja Gönner.

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