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Dürre: Zusätzlicher Anbau von Tierfutter ermöglicht

In Reaktion auf die anhaltende Dürre hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner heute im Kabinett eine Verordnung vorgestellt, durch die zusätzliche Flächen für den Anbau von Viehfutter genutzt werden können.

„Wir begrüßen es sehr, dass Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner den Bauern die Möglichkeit eröffnet, die sogenannten ökologischen Vorrangflächen in diesem Jahr für eine Futtergewinnung freizugeben. Dies ist ein wichtiger Schritt, um die Tierhalter zu unterstützen. Aufgrund der aktuellen, langanhaltenden Trockenheit fehlt es auf vielen Höfen an Viehfutter. Schon jetzt müssen viehhaltende Betriebe auf das für den Winter eingelagerte Futter zurückgreifen.

Mit der neuen Regelung können die Zwischenfruchtmischungen, soweit die Witterungsbedingungen dies zulassen, bereits jetzt ausgesät werden und nach dem Ablauf von acht Wochen für Futterzwecke genutzt werden. Wir appellieren an alle landwirtschaftlichen Betriebe, Mischungen zu wählen, die besonders gut zu Futterzwecken geeignet sind. Damit können auch Betriebe mit Ackerbau und Veredelung dazu beitragen, die Notlage ihrer Berufskollegen zu lindern“, so der agrarpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Stegemann.

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