esyoil-Heizöl-News: Standpunktwechsel zum US-Raffinerieproblem
Dienstag, 08 Mai 2007 | Autor: esyoil
Lüneburg. 08.05.2007 - Die fundamentalen Aspekte der Preisbildung haben sich in den letzten
Wochen kaum geändert. Dennoch wechseln die Preise momentan ihre Richtung von
streng bullisch auf neutral bis bärisch. Der Vorgang hat eine charttechnische
Basis. Der Markt sucht eine fundamentale Geschichte dazu. Die handelt von
vermeintlich besser laufenden US-Raffinerien. Der Dollar kehrt nach einer
Gegenbewegung zum Abwärtstrend zurück. Jüngste Begründung für den Kursrückgang
sind ausufernde US-Verbraucherkredite.
Mittelfristig abwärts oder aufwärts, das ist die Frage zur
Preisbewegung. Alle fundamentalen Aspekte sprechen für aufwärts. Zu nennen sind
die Unruhen in Nigeria, die Förderausfälle mit sich bringen, der Atomstreit mit
dem Iran, zu dem die Verhandlungen erneut festgefahren sind, die Terrorgefahren
in Saudi-Arabien, die auf das Öl zielen und dem Regime gelten, die
Hurrikangefahr in den USA, die die maroden Raffinerien zusätzlich schädigen
können, und die florierende Weltwirtschaft, die eine stetige
Nachfragesteigerung bewirkt. Der für die letzte Aufwärtsbewegung
verantwortliche Impuls stammt vom US-Benzinmarkt. Dieser wurde wegen der
Raffinerieschwäche und der Folge möglicher Versorgungsengpässe bullisch
beurteilt. Eine ernste Gefahr einer Benzinlücke bestand allerdings nicht, da
sich die USA aus Übersee mit reichlich Benzin eindeckten. Dabei wurden die
Produktionskapazitäten nicht übermäßig stark belastet. Die Raffineriemargen
wuchsen hingegen prächtig. Insofern war der Aufwärtstrend eher ein Produkt
spekulativen Handelns.
Dass das bullische Urteil nun revidiert wird, ist, fundamental betrachtet, ebenso launisch wie die vorausgegangene Sorge um einen Benzinmangel. Charttechnisch passt der Sinneswandel hingegen ins Bild. Der nicht schlüssig begründbare Aufwärtstrend flachte ab. Der schnelle Spekulant handelt in so einer Lage. Er stößt seine Papiere ab. Damit verursacht er eine verstärkende Kettenreaktion. Da sich kein grundsätzlich neuer fundamentaler Aspekt ergeben hat, wird der Drang zum Wiedereinstieg in den Markt erhalten bleiben. Die nächste bullische Story wird bereits gesucht. Sobald eine gute Geschichte aufkommt, werden die Preise wieder steigen. Bis dahin wird sich der Markt vermutlich seitwärts bewegen. Kurzfristig ist durchaus ein deutlicherer Preisrückgang denkbar, denn er selbst wird für Spekulanten zur Story.
Die Situation verläuft ansatzweise parallel zum Vorjahr. Nachdem das bullische Potential des angespannten Benzinmarkts aufgebraucht war, wartete man auf die Hurrikane. Dabei liefen die Preise seitwärts. Wären die Hurrikane zerstörerisch gewesen, hätte sich der Aufwärtstrend fortgesetzt. Das war nicht der Fall. Im Gegenteil, die für die USA ausbleibenden starken Stürme sorgten für einen Preisrückgang. Von dem profitieren wir heute noch. Denn das Preisniveau liegt unter dem des Vorjahrs.
Die Schlussfolgerung für den Jahrsverlauf der Preise lautet: In erster Linie warten Spekulanten auf die großen Stürme in den USA. Folgenschwere Hurrikane werden streng bullisch aufgenommen. Andere bullische Aspekte geben derzeit noch keine gute Geschichte für die Börse her. Das könnte sich jederzeit ändern. Eine klar bärische Lage würde einzig aus einem Einbruch der Weltwirtschaft folgen. Solange diese nicht lahmt, wird es zu keinem nennenswerten Preisrückgang kommen. Das heißt nicht, dass das diesjährige Preisniveau über dem des letzten Jahres verlaufen muss. Es kann durchaus mit dem kleinen Abschlag zum Vorjahr erhalten bleiben.
Heute Morgen hält der Gasölpreis sein gestern erreichtes, tieferes Niveau. Die Tonne kostet 570 $.
Unsere Heizölpreise fielen gestern abermals deutlich. Ein grundsätzlich neues Niveau erwarten wir nicht. In den kommenden Wochen prognostizieren wir eher eine seitwärts verlaufende Preisbewegung. Die untere Grenze der Bewegung muss aber noch nicht erreicht sein. Sobald die Nachfrage im Binnenmarkt anzieht, werden die Preise auf ein etwas höheres Niveau klettern, weil die derzeit fehlenden Margen wieder eingerechnet werden.
Imkerstieg 1
D-21339 Lüneburg
www.esyoil.com
Dass das bullische Urteil nun revidiert wird, ist, fundamental betrachtet, ebenso launisch wie die vorausgegangene Sorge um einen Benzinmangel. Charttechnisch passt der Sinneswandel hingegen ins Bild. Der nicht schlüssig begründbare Aufwärtstrend flachte ab. Der schnelle Spekulant handelt in so einer Lage. Er stößt seine Papiere ab. Damit verursacht er eine verstärkende Kettenreaktion. Da sich kein grundsätzlich neuer fundamentaler Aspekt ergeben hat, wird der Drang zum Wiedereinstieg in den Markt erhalten bleiben. Die nächste bullische Story wird bereits gesucht. Sobald eine gute Geschichte aufkommt, werden die Preise wieder steigen. Bis dahin wird sich der Markt vermutlich seitwärts bewegen. Kurzfristig ist durchaus ein deutlicherer Preisrückgang denkbar, denn er selbst wird für Spekulanten zur Story.
Die Situation verläuft ansatzweise parallel zum Vorjahr. Nachdem das bullische Potential des angespannten Benzinmarkts aufgebraucht war, wartete man auf die Hurrikane. Dabei liefen die Preise seitwärts. Wären die Hurrikane zerstörerisch gewesen, hätte sich der Aufwärtstrend fortgesetzt. Das war nicht der Fall. Im Gegenteil, die für die USA ausbleibenden starken Stürme sorgten für einen Preisrückgang. Von dem profitieren wir heute noch. Denn das Preisniveau liegt unter dem des Vorjahrs.
Die Schlussfolgerung für den Jahrsverlauf der Preise lautet: In erster Linie warten Spekulanten auf die großen Stürme in den USA. Folgenschwere Hurrikane werden streng bullisch aufgenommen. Andere bullische Aspekte geben derzeit noch keine gute Geschichte für die Börse her. Das könnte sich jederzeit ändern. Eine klar bärische Lage würde einzig aus einem Einbruch der Weltwirtschaft folgen. Solange diese nicht lahmt, wird es zu keinem nennenswerten Preisrückgang kommen. Das heißt nicht, dass das diesjährige Preisniveau über dem des letzten Jahres verlaufen muss. Es kann durchaus mit dem kleinen Abschlag zum Vorjahr erhalten bleiben.
Heute Morgen hält der Gasölpreis sein gestern erreichtes, tieferes Niveau. Die Tonne kostet 570 $.
Unsere Heizölpreise fielen gestern abermals deutlich. Ein grundsätzlich neues Niveau erwarten wir nicht. In den kommenden Wochen prognostizieren wir eher eine seitwärts verlaufende Preisbewegung. Die untere Grenze der Bewegung muss aber noch nicht erreicht sein. Sobald die Nachfrage im Binnenmarkt anzieht, werden die Preise auf ein etwas höheres Niveau klettern, weil die derzeit fehlenden Margen wieder eingerechnet werden.
Weitere Informationen zu den Dienstleistungen und Produkten der esyoil GmbH finden Sie unter www.esyoil.com und www.teletanks.com
Pressekontakt:
Dr. Klaus Bergmann
Tel. +49 (0) 41 31 - 60 39 76
Fax +49 (0) 41 31 - 60 39 79
E-Mail:
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