Ökostation Freiburg leistet nachhaltige Umweltbildungsarbeit
Dienstag, 23 Mai 2006 | Autor: MLR.BWL
Minister Hauk zu Besuch bei der Festveranstaltung zum 20-jährigen Bestehen der "Ökostation Freiburg"
Freiburg. "Zwei Jahrzehnte kontinuierliche Umweltbildungsarbeit ist eine große Leistung", beglückwünschte der baden-württembergische Minister für Ernährung und Ländlichen Raum und Vorsitzende der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg, Peter Hauk MdL, am Sonntag (21. Mai) die Ökostation Freiburg (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) anlässlich ihrer Jubiläumsveranstaltung zum 20-jährigen Bestehen der Einrichtung. Der Minister hob die Bedeutung, die die Ökostation im Bereich der Umwelt- und Naturbildung für Frei-burg und die Region in den zwanzig Jahren ihres Bestehens erlangt habe, hervor. Die Ö-kostation spreche mit ihrem vielfältigen Angebot eine breite Zielgruppe von Kindern und Jugendlichen bis hin zu Erwachsenen an.
"Die Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg hat die Ökostation seit Beginn finanziell unterstützt" hob der Minister das Engagement der beim Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum angesiedelten Stiftung hervor. Über einen Zuschuss beim Bau der Ökostation im Jahr 1986 bis hin zur finanziellen Unterstützung für die jährliche Durchführung der umweltpädagogischen Projekte habe die Stiftung Naturschutzfonds bisher insgesamt rund 530.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung gestellt. Die Förderung von Umweltbildungsprojekten sei ein wesentlicher Schwerpunkt der Stiftung Naturschutzfonds. Daher habe sie eine Vielzahl an Projekten, die, wie die Ökostation, die Vermittlung von Umwelt- und Naturbewusstsein zum Ziel haben, finanziell unterstützt.
"Die Vereinten Nationen haben für 2005 bis 2014 die Weltdekade ´Bildung für nachhaltige Entwicklung´ ausgerufen", verdeutlichte Hauk den globalen Kontext, in dem die Umweltbildungsarbeit zu sehen sei. "Allen Menschen soll ermöglicht werden, sich nachhaltiges Denken und Handeln anzueignen. Hier sind die verschiedensten Bildungsträger gefordert. Baden-Württemberg hat bereits einen Aktionsplan zur Umsetzung von Maßnahmen im Rah-men der UN-Dekade erstellt", betonte der Minister.
Auch das Land betreibe mit den Naturschutzzentren der öffentlichen Hand und den Öko-mobilen der Regierungspräsidien seit vielen Jahren aktiv Natur- und Umweltbildungsarbeit. "Im geplanten Biosphärengebiet ´Schwäbische Alb´ wird die Umweltbildung im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung eine tragende Rolle spielen. Dies ist auch eine wesentliche Anforderung der UNESCO bei der Anerkennung von Biosphärengebieten", so Hauk.
Weitere Informationen zur Stiftung Naturschutzfonds unter www.stiftung-naturschutz-bw.de






