Unterstützung von gesellschaftlich bedeutenden Gruppen
Samstag, 20 Mai 2006 | Autor: um.bwl
Umweltministerin Tanja Gönner wirbt bei Kirchen für nachhaltige Entwicklung und lobt bisheriges Engagement
"Brauchen engagierte Mitstreiter und breite Unterstützung von gesellschaftlich bedeutenden Gruppen."
In Stuttgart-Hohenheim fand gestern (19. Mai 2006) im Tagungszentrum der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart eine Tagung zum Thema "Nachhaltigkeit - Strategien in den Kirchen" statt. Umweltministerin Tanja Gönner lobte das kirchliche Engagement und warb um weitere Unterstützung. "Wir müssen die Ansätze einer nachhaltigen Entwicklung noch stärker in die grundlegenden Richtungsentscheidungen einbringen. Dazu brauchen wir engagierte Mitstreiter und eine breite Unterstützung in der Bevölkerung." Den Kirchen und ihren Ein-richtungen sowie ihren Mitgliedern falle dabei eine Schlüsselrolle zu, betonte Gönner. "Sie können Beispiel geben und Vorbild sein." Aufgrund ihres kirchlichen Auftrags zur Bewahrung der Schöpfung könnten konfessionelle Einrichtungen und Verbände in glaubwürdiger Weise für eine nachhaltige Entwicklung einstehen.
Entscheidend sei die Verankerung des Nachhaltigkeitsgedankens im Alltag, be-tonte Gönner. "Nachhaltigkeit ist anspruchsvoll. Wir müssen uns dem Ziel nä-hern, in dem wir in kleinen Schritten notwendige Veränderungen einleiten. Dann kann daraus im Großen der Erfolg werden." So ließen sich durch ein verbesser-tes Energiemanagement in Gebäuden zwischen 30 und 50 Prozent des Energieverbrauchs einsparen, erläuterte Gönner. "Dieses kleine Beispiel verdeutlicht, dass Ökonomie und Ökologie keine Gegensätze sind. Höhere Energieeffizienz verringert die Verbrauchskosten und trägt außerdem zum Klimaschutz und zur Schonung der Energieressourcen bei." Dabei fördere das Umweltministerium über das KlimaschutzPlus-Programm auch kirchliche Einrichtungen bei notwen-digen Investitionen.






