Freiwilliger Polizeidienst
Mittwoch, 27 Juni 2007 | Autor: pdwt
Die Polizei Waldshut-Tiengen hat sieben neue Helfer verpflichtet
| Die Neuen v. l. – Eckard Bölecke, Thomas Amann, Marco Vosseler, Daniel Schnaible, Tobias Faller, Petra Schlachter und Olaf Neumann, Polizeidirektor Klaus Danner |
Zum Freiwilligen Polizeidienst gehören derzeit 18 Bürgerinnen und Bürger, die sich freiwillig für die Erfüllung von polizeilichen Aufgaben zur Verfügung gestellt haben. Sie verrichten diese Tätigkeit meist neben ihrem eigentlichen Beruf in ihrer Freizeit. Sie werden bei Bedarf von der Polizei "aufgerufen", um die Polizeibeamten im Streifendienst und in der Verkehrsüberwachung zu unterstützen. Ihre Grundausbildung erhalten sie bei der Bereitschaftspolizei in Lahr, die Fortbildung erfolgt später dann bei den Polizeidirektionen. Die Angehörigen des Freiwilligen Polizeidienstes sind eine personelle Entlastung für die Polizei und leisten einen wichtigen Beitrag für das Gemeinwesen.
Um diese Arbeit zu übernehmen, benötigt man eine gehörige Portion Idealismus; kaum jemand dürfte wegen der geringen Aufwandsentschädigung der Polizei seine Unterstützung zugesagt haben. In den Freiwilligen Polizeidienst kann aufgenommen werden, wer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt und über 18 Jahre alt ist. Er muss für diese Aufgabe gesundheitlich geeignet sein und einen guten Ruf haben. Auch für das kommende Jahr wird die Polizei im Landkreis Waldshut voraussichtlich wieder Polizeifreiwillige ausbilden und mit Inseraten in den Medien geeignete Bewerber suchen. Berufliche oder persönliche Veränderungen, gesundheitliches oder altersbedingtes Ausscheiden führen immer wieder zu freien Stellen, die dann den Interessenten an der Polizeiarbeit angeboten werden können.






