Leichtere Orientierung für Blinde und Sehbehinderte
Montag, 10 August 2009
Universitätsübergreifende Zusammenarbeit
Stuttgart. Sich in einer fremden Umgebung zurechtzufinden, ist für blinde und sehbehinderte Menschen eine besondere Herausforderung. Navigationsgeräte können ihnen bei der Orientierung helfen. Wissenschaftler des Instituts für Visualisierung und Interaktive Systeme (VIS) der Universität Stuttgart bereiten im Rahmen des Projekts ASBUS (Assistenz für sensorisch Behinderte an der Universität Stuttgart) Informationen für blinde und sehbehinderte Studierende auf, die über mobile Navigationsgeräte mit hoher Positionsgenauigkeit abgerufen werden können. In diesen Geräten ergänzen sich lokale Sensorinformationen und Daten aus Umgebungsmodellen.
Wie sich Atome zu neuen Molekülen umordnen
Samstag, 12 Januar 2008
Freiburger Physiker entschlüsseln den Ablauf von Austauschreaktionen
Freiburg. Chemische Reaktionen, also die allgegenwärtige Umordnung von Atomen zu neuen Molekülen, geben Wissenschaftlern und Ingenieuren schon seit Jahrhunderten Rätsel auf. Nur durch das Verständnis des Ablaufs chemischer Reaktionen kann man heutzutage die Herstellung von Kunststoffen und Medikamenten verbessern oder die Zerstörung der Ozonschicht unserer Erde verhindern.
Eine der wichtigsten Klassen chemischer Reaktionen haben nun Wissenschaftler am Physikalischen Institut der Universität Freiburg erstmalig im Detail entschlüsseln können. In dieser interdisziplinären Arbeit zwischen Physik und Chemie, die in der neuesten Ausgabe des Fachmagazins Science erscheint, zeigen sie, dass die Umordnung der Atome während dieser Reaktion ganz anders abläuft als bisher angenommen (Science online, 11.01.08 DOI 1126/science.1150238)
Stuttgarter Physiker entschlüsseln das Geheimnis des Glasübergangs
Samstag, 18 August 2007
Auf dem Weg zu neuen Hochleistungsmaterialien
Stuttgart. Forscher der Universität Stuttgart sind hinter
das Geheimnis des Glasübergangs gekommen, eine wichtige Voraussetzung
für die Weiterentwicklung neuer Hochleistungsmaterialien.
Gläser sind Festkörper, in denen der flüssige Zustand eingefroren
ist. Im Gegensatz zu kristallinen Festkörpern besitzen Gläser keine
geordnete atomare Struktur sondern sind amorph (gr.: strukturlos).
Wissenschaftlern am Institut für Theoretische und Angewandte Physik der
Universität Stuttgart um Prof. Hans-Eckhardt Schaefer ist es nun
gelungen, einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung der Mechanismen des
Glasübergangs in amorphen Metallen zu leisten, bei dem der Festkörper
vom amorphen Zustand in den Zustand der unterkühlten Schmelze übergeht.
Moderner Neubau für kleinste Technik
Freitag, 11 Mai 2007
Hahn-Schickard-Gesellschaft und Universität Stuttgart
eröffnen neues Gebäude für Mikrosystemtechnik
Stuttgart.
Die Hahn-Schickard-Gesellschaft und die Universität Stuttgart
eröffnen eine neue Forschungsstätte für Mikrosystemtechnik. Auf dem
Uni-Campus in Stuttgart-Vaihingen stehen jetzt rund 1.300 Quadratmeter
Nutzfläche für Forschung und Lehre, Labors und Testanlagen zur
Verfügung. Der Neubau beherbergt das Institut für Mikroaufbautechnik
der Hahn-Schickard-Gesellschaft (HSG-IMAT) und das Institut für
Zeitmesstechnik, Fein- und Mikrotechnik (IZFM) der Universität
Stuttgart.