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Freiburger Forscher erfinden neue Technologie zur Fernbedienung von Proteinen

Lichtgesteuerte Proteinfragmente können Onkogene ein- und ausschalten – Publikation in „Angewandte Chemie“, International Edition

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`Licht schaltet die Aktivität des AP-1 Transkriptionsfaktors (blau-grün) in lebenden Zellen mit Hilfe des Inhibitors (rot-gelb), der mit einem speziellen lichtsensitiven chemischen Adapter modifiziert wurde`
Freiburg. Das Ablesen von Genen und die damit verknüpfte Herstellung zellulärer Eiweißmoleküle sind wesentlich für das korrekte Funktionieren jeder Zelle. Dieser als Genexpression bezeichnete Prozess wird durch spezielle Eiweißmoleküle, so genannte Transkriptionsfaktoren gesteuert. Ihre Veränderung führt in den meisten Fällen zu einer krankhaften Veränderung wie etwa Krebs. Die Freiburger Forschergruppe von Prof. Dr. Katja Arndt, Institut für Biologie III der Universität Freiburg, hat nun kleine Eiweißfragmente konstruiert, die fehlregulierte Genexpression hemmen können. In Zusammenarbeit mit dem Team von Andrew Woolley, Professor an der University of Toronto, entwickelten die Wissenschaftler einen Mechanismus, mit dem sich diese Inhibitoren „per Lichtschalter“ fernsteuern lassen.
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Leichtere Orientierung für Blinde und Sehbehinderte

Universitätsübergreifende Zusammenarbeit

Stuttgart. Sich in einer fremden Umgebung zurechtzufinden, ist für blinde und sehbehinderte Menschen eine besondere Herausforderung. Navigationsgeräte können ihnen bei der Orientierung helfen. Wissenschaftler des Instituts für Visualisierung und Interaktive Systeme (VIS) der Universität Stuttgart bereiten im Rahmen des Projekts ASBUS (Assistenz für sensorisch Behinderte an der Universität Stuttgart) Informationen für blinde und sehbehinderte Studierende auf, die über mobile Navigationsgeräte mit hoher Positionsgenauigkeit abgerufen werden können. In diesen Geräten ergänzen sich lokale Sensorinformationen und Daten aus Umgebungsmodellen.
Wie sich Atome zu neuen Molekülen umordnen

Weidemueller_Grafik.jpg Freiburger Physiker entschlüsseln den Ablauf von Austauschreaktionen

Freiburg.
Chemische Reaktionen, also die allgegenwärtige Umordnung von Atomen zu neuen Molekülen, geben Wissenschaftlern und Ingenieuren schon seit Jahrhunderten Rätsel auf. Nur durch das Verständnis des Ablaufs chemischer Reaktionen kann man heutzutage die Herstellung von Kunststoffen und Medikamenten verbessern oder die Zerstörung der Ozonschicht unserer Erde verhindern.

Eine der wichtigsten Klassen chemischer Reaktionen haben nun Wissenschaftler am Physikalischen Institut der Universität Freiburg erstmalig im Detail entschlüsseln können. In dieser interdisziplinären Arbeit zwischen Physik und Chemie, die in der neuesten Ausgabe des Fachmagazins Science erscheint, zeigen sie, dass die Umordnung der Atome während dieser Reaktion ganz anders abläuft als bisher angenommen (Science online, 11.01.08 DOI 1126/science.1150238)
Stuttgarter Physiker entschlüsseln das Geheimnis des Glasübergangs

 Auf dem Weg zu neuen Hochleistungsmaterialien

Stuttgart. Forscher der Universität Stuttgart sind hinter das Geheimnis des Glasübergangs gekommen, eine wichtige Voraussetzung für die Weiterentwicklung neuer Hochleistungsmaterialien.

Gläser sind Festkörper, in denen der flüssige Zustand eingefroren ist. Im Gegensatz zu kristallinen Festkörpern besitzen Gläser keine geordnete atomare Struktur sondern sind amorph (gr.: strukturlos). Wissenschaftlern am Institut für Theoretische und Angewandte Physik der Universität Stuttgart um Prof. Hans-Eckhardt Schaefer ist es nun gelungen, einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung der Mechanismen des Glasübergangs in amorphen Metallen zu leisten, bei dem der Festkörper vom amorphen Zustand in den Zustand der unterkühlten Schmelze übergeht.
Moderner Neubau für kleinste Technik

Hahn-Schickard-Gesellschaft und Universität Stuttgart eröffnen neues Gebäude für Mikrosystemtechnik

Stuttgart. Die Hahn-Schickard-Gesellschaft und die Universität Stuttgart eröffnen eine neue Forschungsstätte für Mikrosystemtechnik. Auf dem Uni-Campus in Stuttgart-Vaihingen stehen jetzt rund 1.300 Quadratmeter Nutzfläche für Forschung und Lehre, Labors und Testanlagen zur Verfügung. Der Neubau beherbergt das Institut für Mikroaufbautechnik der Hahn-Schickard-Gesellschaft (HSG-IMAT) und das Institut für Zeitmesstechnik, Fein- und Mikrotechnik (IZFM) der Universität Stuttgart.

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